Mittwoch, 7. Juni 2017

Workshop "Storytelling" am 15. Juli 2017 in Aachen



STORYTELLING
für mehr Erfolg und Lebensfreude in Familie und Beruf

Life is a story
Einführungsworkshop Storytelling

Lernen Sie die Grundlagen und die 12 Elemente des modernen Storytelling kennen.

Storytelling ist weit mehr als „nur“ Märchen oder Geschichten erzählen. Es ist Kommunikation, Kreativität, Natürlichkeit und Selbstausdruck für Groß und Klein. Es findet heute Anwendung in Coaching, Therapie und Marketing – und natürlich auch im Kinderzimmer.
Storytelling avanciert gerade zum neuen Mega-Trend für Familie und Beruf, denn durch inspirierende Geschichten können wir nicht nur zur Unterhaltung beitragen, sondern auch unseren Kindern Erkenntnisse vermitteln, Blogleser gewinnen, Bücher schreiben oder die Erfolgsgeschichte der eigenen Firma verbreiten, um so für effektives Marketing zu sorgen.
Storytelling ist daher für Coaches und Trainer, Führungskräfte und Chefs, Arbeitsuchende und Selbständige, Redner und Autoren – und natürlich für alle Mamis, Papis und großen Geschwister auf dieser Welt.  

Termin:
Samstag 15.7.2017  / Gruppen nach Vereinbarung
9.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr | 1 Std. Mittagspause
Ort:
Beratungsbüro Gudrun Anders
Ferberberg 11, 52070 Aachen (Soers)
Kosten:
125 € inklusiv Pausentee und ausführlichen Seminarunterlagen. Ermäßigung für Studenten / Existenzgründer möglich.
Teilnehmer:
Kleingruppen-Workshop mit max. 6 Personen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Übungsgruppe:
Nach Teilnahme an diesem Einführungsworkshop können Sie an einem Intensiv-Seminar zum Thema teilnehmen oder die monatliche Übungsgruppe besuchen. Bitte fordern Sie meinen separaten Info-Flyer an.
Seminarleitung:
Gudrun Anders, Unternehmensberaterin
Fachwirtin Wirtschaft, Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Telefon: 0241 – 70 14 721 | E-Mail info@gudrun-anders.de
Anmeldung:
E-Mail an info @ gudrun-anders.de. Der Platz wird nach Anzahlung des Seminarpreises für Sie reserviert.
Blog:
Weitere Informationen und Artikel zu Storytelling finden Sie auf meinem Blog unter www.life-is-a-story.de | Homepage: www.gudrun-anders.de

Montag, 5. Juni 2017

Die Welt entdeckt die Emotionen wieder



Ich bin kein Fan von Werbung – obwohl ich (auch) im Marketing tätig bin und normalerweise gehe ich in Werbepausen auf die Toilette, spiele mit meinem Hund oder hole mir etwas zu trinken, nur um die – meistens langweilige – Werbung nicht anhören zu müssen. 
 
Möglicherweise bin ich etwas Tante-Tilly geschädigt, die mich in der Kindheit mit ihren in Spülmittel getauchten Fingern schon wahnsinnig machte. Ganz abgesehen davon, welche Auswirkungen diese Werbespots von damals hatten, hat Tante Tilly uns doch beigebracht, das die Chemie des Spülmittels gar nicht so schlimm ist, wie manche behaupten. 

Auch viele andere Marken haben uns in den letzten Jahrzehnten seltsame Botschaften übermittelt. Zucker ist ein Grundnahrungsmittel, die Wimpern müssen immer schon lang sein, Haare färben gehört zum guten Stil und die Autos sollten schön groß und möglichst protzig sein, das ist gar nicht so schlimm für die Umwelt, wie manche Leute meinen. Und das Fertigprodukte das Nonplusultra sind, versteht sich doch von selbst: einfach Packung aufreißen, ab in den Ofen und zwischendurch kann man sich noch ein bisschen um die Kinder kümmern, die eigentlich viel besser damit bedient wären, zu erfahren, wie man eine Paprika wäscht und mundgerecht zerschneidet.

Was ich mich immer frage: Ist es wirklich toll, immer schöner zu werden, immer gestylter topschick angezogen aufzutreten? Müssen wir wirklich immer mehr und immer schneller konsumieren, um auf dem neuesten Stand zu sein? Müssen wir wirklich jedem Trend folgen oder dürfen wie auch mal scheinbare Rückschritte machen?

Da kommt mir doch eines gerade wie eine kleine Erlösung vor, denn die Werbebranche entdeckt echte Emotionen wieder. Da werden neuerdings keine platten Sprüche runtergeleiert, die Bedarf erwecken, wo eigentlich gar keiner da ist, es wird sich Gedanken gemacht um das, was wir wirklich – wirklich! – wollen. Ein bisschen mehr Sicherheit beim Autofahren, gesunde, selbstbewusste Kinder, Miteinander und ehrliche Kommunikation, persönliche Erfolge, die wir mit anderen teilen dürfen und Erlebnisse, die uns lange im Gedächtnis bleiben. Und das ganze zum Teil mit aufwändig gemachten Kurzfilmen, die uns berühren, zu Herzen gehen, die uns wachrütteln und im positiven Sinne treffen. 

Auf moderne Art und Weise kommen wir wieder mit den persönlichen Geschichten in Kontakt, so wie einst die Menschen abends am Lagerfeuer die Sagen und Legenden weitertrugen und überlieferten, wird genau das heute wiederentdeckt, denn die Zeiten des Storytelling brechen (wieder) an. Und das bedeutet, dass wir einem globalen Wandel entgegen gehen – einem Wandel, der Herz und Emotionen wieder zum Leben erweckt, weil das Herz immer über den Verstand siegt.

(c) Gudrun Anders, Aachen.
Blog zu Storytelling: www.life-is-a-story.de 

Freitag, 12. Mai 2017

Verkaufen bei Amazon

Amazon kann ich als Verkaufsplattform für eigene Produkte wirklich empfehlen. Manchmal klappen auch hier die Dinge nicht so ganz, aber das ist bei großen Häusern leider so. Und wie überall ist auch hier der stetige Wandel zu verzeichnen. Jetzt wurden die Shop-Ansichten geändert und die Bewertungen kommen vor den Produkten. Naja, man wird sich dran gewöhnen - immerhin ist der Shop ja kostenlos. ...

Dienstag, 27. Dezember 2016

Was ist Erfolg?


Ein schönes Gedicht verdeutlicht, was Erfolg eigentlich ist:

Fotolia © Iakov Kalinin
Was Erfolg ist"

Es hat derjenige Erfolg gehabt,der gut gelebt, oft gelacht und viel geliebt hat.

Der sich Vertrauen und Achtung kluger Menschen verdiente und die Liebe von kleinen Kindern.

Der seinen Platz fand und seine Aufgabe erfüllte;
der die Welt besser verließ, als er sie vorfand,
sei es durch schöne Blumen, die er züchtete,
ein vollendetes Gedicht oder eine gerettete Seele.

Es hat derjenige Erfolg gehabt, dem es nie an Dankbarkeit fehlte und der die Schönheit unserer Welt zu schätzen wusste und der nie versäumte, dieses auszudrücken; der in anderen immer nur das Beste suchte und von sich das Beste gab;
dessen Leben eine Inspiration war und die Erinnerung an ihn ein Segen.

Bessie Anderson Stanley

Mittwoch, 30. November 2016

Artikel: Marketing ist helfen



 (c) Gudrun Anders

Gestern Abend war ein Vortragsabend im Rahmen des hiesigen Businessplan-Wettbewerbs, in dem ich auch als Mentorin engagiert bin. Grundwillige und anwesende Berater hörten sich von einer Unternehmensberaterin einen Vortrag zum Thema „USP“ (Alleinstellungsmerkmal) an. Natürlich gab es für die zukünftigen Unternehmer viel Input, der erst einmal verarbeitet werden wollte.


Die Referentin riet u.a. in ihrem Vortrag, Bekannten und Freunden von der Unternehmensidee zu erzählen und die Reaktionen der Befragten für die weitere Entwicklung des Produktes, der Dienstleistung oder der Verkaufsargumentation zu nutzen.

Beim „get together“ nach dem Vortrag kam ein junger Mann an unseren Bistrotisch, an wir Berater gerade einen Snack zu uns nahmen, und fragte mich sehr höflich und freundlich lächelnd, ob er mich etwas fragen könne.

„Sicher“, meinte ich noch kauend, „wenn ich weiteressen darf?“, und grinste zurück.

Er grinste zurück und stammelte: „Ja, also, wir haben da …. ähm …“. Er suchte nach Worten und ich konnte fast sehen, wie er in seinen Gehirnwindungen eine passende Formulierung suchte. „Wir … äh – unser Produkt … nee …  wie war das? … - Hätten Sie an einer Maus Interesse?“

Pixabay - (c) sipa
Ich musste noch mehr grinsen, denn ich plagte mich gerade mit einer Schar Mäusen, die durch noch nicht gefundene Öffnungen es sich in meiner Küche bequem machen und meinem Hund das Trockenfutter weg aßen, der diese nur müde gähnend begutachtete und dann weiter schlief – schließlich füllte ich das Napf mit dem Trockenfutter ja beizeiten wieder auf. 

Vor meinem inneren Auge wurde gerade lebendig, wie ich dem eine weitere Maus hinzufügte. Fast verschluckte ich mich an meinem Brötchen, so absurd kam mir das vor, denn die kleinen, frechen Nager hielten mich oftmals auch in der Nacht wach, wenn sie durch die Holzwände des Bauernhofs, auf dem ich wohne, liefen.

„Bestimmt nicht!“, brachte ich daher heraus und lachte laut los, wobei ich fast die Inhalte meines Mundes quer über den Tisch gespuckt hätte. „Davon hab ich genug!“

„Ja, aber die, die ich habe, ist ergonomisch geformt.“

Das Kino in meinem Kopf nahm jetzt leicht absurde Formen an. „Und was an einer ergonomisch geformten Maus ist besser als an einer normalen Maus?“ 

„Was?“, brachte er hervor und verstand offensichtlich gar nichts, so durcheinander war er. Ich erzählte ihm dann von meinen Mäusen und wir hatten sichtlich Spaß, der auch meine Tischnachbarn ansteckte.
Leicht dämmerte mir allerdings, dass wir ja auf einem Gründerabend waren und der junge Mann vor mir möglicherweise die Computermäuse meinte. Aber ich wollte das spaßige Spiel, das wir offensichtlich beide lustig fanden, noch ein bisschen weiter spielen.

Er kratzte sich am Kopf, griemelte und wusste nicht mehr weiter. Offensichtlich wollte er die Tipps der Referentin umsetzen und befragte mich als Übungsobjekt, wie er sein Produkt besser an den Mann – bzw. in diesem Fall an die Frau – bringen konnte. 

Ich aß mein letztes Stück vom Lachsbrötchen auf, musterte ihn unterdessen und beschloss ihm aus seiner Misere zu helfen.

„Junger Mann“, sagte ich verschmitzt grinsend, „schauen Sie mal auf mein rechtes Handgelenk.“  Ich hielt es ihm fast unter die Nase und zwang ihn direkt hinzusehen. „Wenn Sie, wie ich annehme, Erfinder einer neuartigen, ergonomisch geformten Maus sind, dann hätten Sie in dieser Bandage das Verkaufsargument par excellence gehabt. Sie wissen, ich bin Beraterin hier, werde wahrscheinlich viel am PC arbeiten, die Bandage stabilisiert den Daumen und das Handgelenk, es ist also wahrscheinlich, dass ich möglicherweise durch die Computerarbeit ein Problem am Handgelenk habe. Richtig?“ Er nickte. „Dann hätten Sie mir doch einfach nur sagen müssen, dass Sie mir eine Lösung für mein Handgelenksproblem liefern könnten – eine neuartige Maus, die hilft, solche Beschwerden zu lindern oder diese gar nicht erst entstehen zulassen. Richtig?“

Mein Tischnachbar, ebenfalls ein Marketingexperte, hatte unsere funkelnden Augen gesehen und grinste breit. „Marketingleute können offensichtlich nur in Lösungen denken“, meinte er leise und ebenfalls grinsend dazu.
Der junge Mann kratze sich erneut am Kopf und verdrehte die Augen. Einen kleinen Augenblick später erzählte er: „Ist das wirklich so einfach? Wir sind so in unser Projekt und die Möglichkeiten vertieft, dass wir das Einfachste und Naheliegendste nicht gesehen haben! Mein Freund, mit dem ich diese neue Maus entwickelt habe, der trug genau so eine Bandage und dadurch entstand die Idee zu unserem Produkt. Wir haben das völlig vergessen, WARUM wir das machen!“

„Hätten Sie mich darauf hingewiesen, hätten Sie in mir einen potentiellen Kunden gehabt“, sagte ich. „Das Problem habe ich noch und sie könnten mir vielleicht helfen, es zu lösen.“ Er nickte zustimmend und schaute mich lange an. Sein Hirn arbeitete auf Hochtouren.

Wir unterhielten uns noch einen Augenblick, warum die Maus so hilfreich war und nicht so nervig wie die Mäuse in meiner Küche. Ich gab ihm noch ein paar Tipps für seine Produktkommunikation und dann reichte er mir – sich wieder am Kopf kratzend - lächelnd die Hand. „Danke.“

„Gern“, entgegnete ich mich ebenfalls für den Spaß bedankend und grinste weiter, weil mein Kopfkino wieder anlief. „Und ich könnte doch ‘ne Maus gebrauchen“ meinte ich provozierend. „Wenn ihre fertig ist, bekomm ich eine von Ihnen für diesen guten Tipp, damit ich meine alten, nervigen Mäuse vertreiben kann.“ Vor Lachen hatten wir Tränen in den Augen und er meinte: „In jedem Fall! Ich melde mich!“ 

Hoffentlich braucht die Produktentwicklung nicht so lange, dachte ich noch während ich ihm die Hand schüttelte. Wird Zeit, dass meine alten Mäuse das Haus verlassen.

Tja, Marketing ist nicht nur „böse“ Werbung – Marketing kann auch hilfreich sein, nämlich immer dann, wenn man Lösungen für bestehende Probleme anzubieten hat.


Mittwoch, 16. November 2016

Spezial-Seminar: Marketing für Heilpraktiker



Workshop in Aachen - in Kürze auch als Webinar
 
Marketing für Heilpraktiker / innen:
So bringen Sie ihre Praxis ins Laufen!

Heilpraktiker brauchen Kunden, aber wir unterliegen Beschränkungen was Werbung betrifft. 

In diesem Workshop besprechen wir Werbe- und Marketingmöglichkeiten für Heilpraktiker/innen, damit Sie Ihre Praxis mit Spaß ins Laufen bekommen.

Termin:
Samstag, 17. Dezember 2016
14.30 Uhr bis etwa 18.00 Uhr 

Ort:
Kursraum Gudrun Anders, Ferberberg 11, 52070 Aachen (Laurensberg / Soers)

Kosten:
49 €. Sie erhalten vorab eine Rechnung. Der Platz ist nach (An-) Zahlung für Sie reserviert. 

Teilnehmer:
max. 6 Personen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Seminarleitung:
Gudrun Anders, Fachwirtin Wirtschaft und Heilpraktikerin für Psychotherapie, Tel. 0241 / 70 14 721 

Anmeldung:
Email an info @ gudrun-anders.de

Angebot von "Spirit & Marketing"

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Marketingberatung in Aachen

Buchtipp: They lazy way to success (deutsch)

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